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Bärige Unterstützung für die Mitarbeiter der PSNV-NOK

Buchen/Neckar-Odenwald-Kreis. Ein kleiner Teddybär kann zum großen Tröster werden: wenn ein Kind verletzt ist kann ein Teddybär zwar den Notfall nicht vergessen lassen, aber Schmerzen unter Umständen leichter ertragbar machen. Die Teddybären des Freundeskreises Teddybär e.V. stehen Kindern in Notsituationen bei. Auch die wertvolle Arbeit  der Psychosozialen Notfallversorgung im Neckar-Odenwald-Kreis wird künftig von den Teddybären des Freundeskreises Teddybär e.V. unterstützt.

Diese werden falls Kinder von Notfällen betroffen sind, im Einsatz dann an diese Kinder verschenkt und spenden ihnen hoffentlich ein bisschen Trost. Erfahrungen zeigen, die Bären geben den Kindern Halt und etwas zum Festhalten in Situationen, in denen sie sich schutzlos fühlen. „Teddybären trösten, lassen Schmerzen ertragbar machen, stehen Kindern in Notsituationen bei.“, betonte die Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins Teddybär e.V., Martina Klenk, bei der Übergabe.

Der Freundeskreis Teddybär e.V. besteht seit 1996 und wurde von Marita Klenk in Bad Rappenau gegründet. Der Verein hat inzwischen 200 Mitglieder. Seit der Gründung konnten ca. 85.000 an Rettungsdienste, Feuerwehre, DRK-Einheiten und auch in die Luftrettung verteilt. So sind seit September 1997 die Bären auch auf den Hubschraubern der deutschen Rettungsflugwacht als Co-Piloten an den Stationen Mannheim, Karlsruhe, Leonberg, Stuttgart, Villingen-Schwenningen, Ochsenfurt und Nürnberg mit an Bord.

Jeder einzelne Bär kostet den FreundeskreisTeddybär e.V. 10 € Die Bären werden exklusiv für den Verein von einer Firma in der Nähe von Heilbronn hergestellt. Sie werden finanziert über Spenden, Mitgliedsbeiträge, Verkauf von Bären und anderen bärigen Artikeln. Bei Straßenfesten, Kinderkleiderbasaren, bei Blutspendediensten des DRK und vielen anderen Aktionen stehen Mitarbeiter am Verkaufsstand, informieren, verkaufen und erklären die Aufgaben des Vereins.

Die Notfallseelsorger und Mitarbeiter der Notfallnachsorge der PSNV-NOK haben diese Bären ab sofort bei ihren Einsätzen dabei und schenken sie betroffenen Kindern. Ganze 60 Stück hatte Frau Klenk im Gepäck, es können auch jederzeit Bären nachgeordert werden. Der erste Vorsitzende des Fördervereins PSNV-NOK, Michael Genzwürker,war mit Frau Klenk schon länger im Kontakt und so konnte zur Überraschung aller am ersten Gruppentreffen im Jahr 2018 die Übergabe der Bären an die ehrenamtlichen Mitarbeiter erfolgen.„Ich freue mich über diese Bären und bin sicher die Tröstebären erfreuen die Kinder in schwierigen Situationen“, so Michael Genzwürker. Frau Klenk stellte dann noch detailliert die interessanten und wertvolle Arbeit des Freundeskreis Teddybär vor. Die Beteiligten waren beeindruckt von den Ausführungen und  überrascht über die hohe Anzahl an Bären die bisher ausgegeben werden konnten.

Bild: Patrick Haag

von links: Christian Nordmann 2. Vorsitzender Förderverein PSNV NOK, Marita Klenk 1. Vorsitzende Freundeskreis Teddybär e.V. und Michael Genzwürker 1. Vorsitzender PSNV NOK 

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